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1. Trainingspyramide | Training – Das Konzept von PA

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1. Trainingspyramide | Training – Das Konzept von PA

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Im Folgenden möchten wir euch darstellen, auf welche Faktoren ihr bei eurem Training achten solltet. Einen Überblick verschafft euch dabei die Trainingspyramide. Was die einzelnen Stufen genau bedeuten, möchten wir euch im Folgenden erläutern:

 

Trainingsvolumen & -frequenz:

Die grundlegende Frage die sich wohl jeder Athlet und Trainer stellt ist: Wie viel muss und kann ich eigentlich trainieren? Häufig wird dann die Antwort gegeben, dass ein guter Trainer oder erfahrener Athlet genau dies aus Erfahrung weiß. Das Ergebnis ist nicht selten unter- oder übertrainierte Athlet oder eine stagnierende Leistung. Oft fehlt das Wissen aber auch der Mut alte Strukturen zu brechen und neue andere Reize zu setzen, um das nächste Level zu erreichen.

 

Natürlich sind für uns Trainer Erfahrungen und Menschenkenntnisse sehr wichtig, da wir keine Maschinen betreuen sondern Menschen. Und da gibt es bekannter Weise die unterschiedlichsten Charaktere. Trotzdem ist das Training für uns aber mehr als Erfahrung oder grundsätzlich eine Philosophie, sondern vielmehr eine Wissenschaft ist, in der wir einen begründeten Ansatz verfolgen. Dieser Ansatz sieht den Energieumsatz und damit die einhergehende Proteinbiosynthese (Neubildung von Proteinen in den Zellen) zur Ermittlung des idealen Trainingsvolumens als bestimmend an. Es wird dadurch auch deutlich warum ein leistungsstarker Athlet mehr trainieren muss, als z.B. ein Anfänger. Würde z.B. Kenenisa Bekele oder Mo Farah so viel trainieren wie ein Hobbyläufer, würde sich ihre Leistungsfähigkeit stark verschlechtern, weil die Proteinbiosynthese nicht mehr ausreichend getriggert wird. Vereinfacht gesprochen bedeutet dies, dass gewisse Leistungen entsprechende Umfänge und Intensitäten voraussetzen.

 

Der Energieumsatz kann individuell über eine entsprechende Leistungsdiagnostik ermittelt und so eben genau das nötige und auch maximale Trainingsvolumen bestimmt werden. Die allgemeine Annahme z.B. über hoch-intensives Training (HIT) den nötigen Energieumsatz in kürzerer Zeit zu erzielen klingt erst einmal logisch, birgt aber Risiken und vor allem auch sich negativ auswirkende Anpassungsprozesse in sich.

 

Worauf beruht aber letztlich der Energieumsatz und wie können wir diesen bestimmen?

Diese Frage werden wir mit dem nächsten Eintrag beantworten.

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