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Spitzensport und gemischte Rollen

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Spitzensport und gemischte Rollen

Die meisten der rund 330 lizenzierten Skaterinnen und Skater aus Deutschland und dem Ausland entschieden sich angesichts der zum Start des 12. SportScheck InlineMarathon aufziehenden Regenwolken für gemischte Rollen – zum Teil für Regen, zum Teil für trockene Straßen. Auch der Weltklassefahrer Diego Rosero (Rollerblade MPC World), der das gestrige Rennen für sich entscheiden konnte, schickte bange Blicke zum Himmel, der dann auch prompt gegen 10:30 Uhr seine Schleusen öffnete. Für den Top-Skater aus Kolumbien stellte dies aber ebenso wenig ein Problem dar wie für seinen Konkurrenten, den sechsfachen Weltcup-Gewinner Massimiliano Presti aus Italien. Bereits kurz nach Kilometer 15 setzten sich die beiden Lizenzfahrer von der bis dahin führenden Spitzengruppe ab und erreichten, ganze drei Minuten vor der Verfolgergruppe, fast gleichzeitig das Ziel. Nur eine halbe Rollenbreite schneller konnte Rosero in 1:14:17 Std. das Rennen schließlich für sich entscheiden, Presti folgte auf Platz Zwei mit derselben Zielzeit. ‚Es war ein dramatisches Rennen von Anfang bis zum Ende‘, kommentierte der Sieger den Wettkampf in der abschließenden Pressekonferenz. Die Kölner Streckenverhältnisse beschrieb er hingegen als ‚funny‘ und bezog sich damit auf die abwechslungsreichen Straßen samt ihrer verschiedenen Beläge in der Kölner Innenstadt, vom engen Gässchen mit Kopfsteinpflaster bis hin zu den großen Straßen mit glatten Belägen, die bei der Nässe dann auch die größten Schwierigkeiten bereiteten. ‚Diese Strecke erfordert eine hohe Konzentration und absolute Aufmerksamkeit‘, so der Sieger abschließend.

In der Gesamtwertung des GERMAN INLINE CUP, für den das gestrige Rennen in Köln trotz der tristen Wetterbedingungen den krönenden Abschluss bildete, musste Diego Rosero – trotz zwischenzeitlicher Führung – den knappen Sieg allerdings Mathieu Grandgirad (Rollerblade IBU Speedodrom) überlassen. Mit einem denkbar knappen Vorsprung sicherte sich der Franzose mit insgesamt 3790 Punkten den Sieg vor Rosero (3774 Punkte). Dritter der GIC-Wertung wurde der Deutsche Nico Wieduwilt vom ZEPTO Skate Team mit 3720 Punkten.

Deutlicher fiel dieselbe Wertung bei den Damen aus. Hilde Goovaerts aus Belgien (Cado Motus) erzielte mit 3980 Punkten nicht nur den klaren Sieg bei dieser Rennserie, die die vier wichtigsten deutschen Skatewettbewerbe umfasst. Die Belgierin lag auch über die gesamte Laufzeit des GIC immer an erster Stelle. Kurios: Bei allen vier Rennen war Goovaerts auf regennassen Straßen als erste Skaterin über die Ziellinie gefahren. Nach dem abschließenden Wettkampf in Köln sagte sie: ‚Regen und die gut organisierten Rennen des GERMAN INLINE CUP liegen mir. Ich freue mich sehr darüber, dass ich in der Eröffnungssaison den Grand Slam des Skatens in Deutschland gewinnen konnte.‘ Folgerichtig entschied Goovaerts auch den 12. SportScheck InlineMarathon am gestrigen Sonntag in Köln in einer Zeit von 1:30:01 Stunden mit nur einer Sekunde Vorsprung auf die vier zeitgleichen nächstplatzierten Skaterinnen für sich.

Aus dem großen Feld der Fitness-Skaterinnen und –Skater ging bei den Frauen Silke Zimmermann aus Düsseldorf mit 1:33:58 Stunden siegreich aus dem Rennen hervor. Den Skate-Wettbewerb der Männer entschied beim 12. SportScheck InlineMarathon der Tscheche Miroslav Prazma in 1:33:48 Stunden für sich.

Bild von Sebastian Becker

Autor Sebastian Becker

Sebastian - von uns "Mr. Social" genannt, startete 2006 als Projektleiter und ist mittlerweile als Leiter Kommunikation bei uns mit an Bord. Der diplomierte Kaufmann (FH) verantwortet bei uns alles, was mit der Teilnehmerkommunikation zu tun hat - dies umfasst insbesondere die Bereiche Online und Social: Er betreut u. a. unsere Website, managt unsere Social Media-Kanäle, pusht unsere # Social Wall und verschickt unsere Newsletter.